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Die dilettantische Arbeit der cqDL-Redaktion


Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit dem Erstellen technischer Dokumente: Ich bin schon länger technischer Redakteur, als es diesen Begriff für dieses Berufsfeld überhaupt gibt. In meinem ersten einschlägigen Arbeitsvertrag stand Ingenieur für technisches Schrifttum. Deshalb mag ich ja empfindlicher sein als andere, aber auch kompetenter, das in der Überschrift genannte Problem zu erläutern.

Ich halte das Thema für außerordentlich wichtig, weil diese Zeitschrift die einzige regelmäßige Verbindung aller Mitglieder mit dem Verein ist. Jeder OVV weiß um Mitglieder, die über Jahre hinweg zu keinem OV-Abend kommen.

Ich komme ja viel rum und frage dann auch immer wieder mal nach, was die OMs von der Vereinszeitschrift halten: Nicht wirklich viel! Viele können ihr Unbehangen nicht so recht konkretisieren. Meine Sicht auf das Problem stelle ich hier dar.

Über diverse Jahre versuchte ich, das Problem verbandsintern zu diskutieren. Erst versuchte ich das mit der Redaktion, sprich DH5FFL. Stefan redet sich vor allem auf Arbeitsüberlastung raus. EIn früherer Redakteur der cqDL gestand mir auch mal, dass das ein extrem stressiger Job sei, in dem man zwischen den Eigenheiten diverser Leute und Verbandspolitik ziemlich aufgerieben werde.

Im nächsten Schritt wandte ich mich an das zuständige Mitglied des Vorstands, DL3MBG. Nachdem ich ihm ein paar Jahre auf die Nerven ging, hinderte mich Christian zuletzt am Schreiben in der Distrikts-Mailingliche Dist_C. Den Text meiner Mail veröfentliche ich deshalb hier.

Die Lösung müste nicht mal so extrem teuer sein: Was hindert die Redaktion daran, sich einen Beirat aufzubauen und die einzelnen Artikel 2-3 einschlägig ausgewiesenen Funkamateuren vorzulegen? Jedes Beiratsmitglied bekommt ein paar Manuskripte im Jahr zum Beurteilen, der Aufwand hält sich in Grenzen. Leute wie ich könnten auch mal ein Manuskript mit dem Autor druckreif machen. Selten ist ein technischer Artikel so aktuell, dass er es zwei Monate später nicht auch noch wäre. Es macht also nichts aus, wenn mal ein Beiratsmitglied im Urlaub ist. Die Redaktion hätte natürlich die letzte Entscheidung und muss die Artikel ggf. vom Umfang her noch etwas auf die Seitenaufteilung hin massieren. So etwas unterstütze ich als Autor gelegentlich schon im Manuskript, in dem ich im Prinzip entbehrliche Teile markiere.

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Alexander von Obert * http://www.dl4no.de/thema/cqdl_redaktion_qualitaet.htm
Letzte Änderung: 03.20.01.18 (Erstfassung)


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