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Raspberry Pi installieren


Als erste Maßnahme muss man dem Raspberry Pi ein Betriebssystem verpassen. Das kann man von www.raspberrypi.org herunterladen. Dafür gibt es einen normalen Download und einen Bittorent-Download. Letzteres geht gewöhnlich schneller und entlastet die Raspi-Website. Zudem gibt es eine vollständige Version und eine Version, die zur Installation einen Internetzugang benötigt – konkret ein Netzwerkkabel und einen DHCP-Server. Das ist genau die Technik, die praktisch alle Internet-Zugangsprovider bereitstellen. Die vollständige Version ist ein ZIP-Archiv mit etwa 800 kB Umfang.

Von FAT32 zum Linux-Dateisystem

Praktisch alle SD-Karten werden FAT32-formatiert ausgeliefert. Damit kann Linux aber vor allem als Betriebssystem-Laufwerke wenig anfangen. Die NOOBS-Archive, die man sich nach der Anleitung oben herunterlädt, müssen deshalb einen Spagat machen:

  • Um den Einstieg zu vereinfachen, wird NOOBS als einfaches ZIP-Archiv ausgeliefert.
  • Dieses Archiv packt man auf eine FAT32-formatierte Micro-SD-Karte aus.
  • Dann steckt man die SD-Karte in den Rasperry Pi.
  • Jetzt schließt man Monitor, Tastatur, Maus und Netzteil an und startet den Rechner.
  • Die weitere Installation beschreibt ein Video auf www.raspberrypi.org.
  • Ich empfehle, Raspian zu installieren und die grafische Oberfläche fest zu aktivieren. Das erleichtert die ersten Schritte doch enorm und ist später bei Bedarf leicht zu ändern.

Während dieser Installation startet ein eingeschränktes System. Das sichert wohl den bisherigen Inhalt der SD-Karte irgendwo, formatiert die SD-Karte mit einem Linux-Dateisystem neu und speichert dann das Betriebssystem darauf. Dieser Vorgang braucht etwas Zeit. Schließlich ist der Raspi ein kleines Experimentiersystem und kein Hochleistungsrechner.

Anschließend ist die SD-Karte auf einem Windows-Rechner nicht mehr lesbar. Dafür braucht man spezielle Software, z.B. den kostenlosen Linux-Reader von Disk Internals. Alternativ kann man auch ein Live-Linux wie Knoppix oder Ubuntu von der Installations-CD von CD starten und damit direkt auf die SD-Karte zugreifen.

Grafische Oberfläche ein- oder ausschalten

Einsteigern erleichtert die grafische Oberfläche enorm. Anfangs benötigte die grafische Oberfläche doch einen merklichen Teil der Ressourcen des Raspberry, vor allem RAM. Bei 512 MB RAM oder mehr ist das wohl nur noch selten ein Problem. Trotzdem sei hier beschrieben, wie man die grafische Oberfläche wieder los wird:

  • Ein Terminalfenster öffnen.
  • Mit sudo raspi-config das Konfigurationsprogramm starten.
  • Die entsprechenden Änderungen vornehmen.
  • Raspi neu starten.
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Alexander von Obert * http://www.dl4no.de/thema/raspber0.htm
Letzte Änderung: 10.02.15 (Erstfassung)


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